Pyrethroid-Resistenz: Warum Drogerie-Sprays am Odenwald-Rand scheitern
Der Kreis Darmstadt-Dieburg ist eine geografische Besonderheit: Er legt sich ringförmig um die kreisfreie Wissenschaftsstadt Darmstadt, ohne selbst eine eigene Kreisstadt zu besitzen — der Verwaltungssitz liegt sogar auf Darmstädter Stadtgebiet. Diese enge Umklammerung prägt das ganze Leben hier: Zehntausende Menschen pendeln täglich in die Universitäts- und Industriestadt Darmstadt, viele Studierende, Wissenschaftler und Fachkräfte wohnen im günstigeren Umland und fahren zur Arbeit hinein. Genau diese Pendelbewegung ist der Grund, warum Bettwanzen im Kreis so leichtes Spiel haben. Über die Main-Neckar-Bahn an der Bergstraße, die S-Bahn im Norden und die Odenwaldbahn in die Täler reist man bequem — und ein einziger befallener Koffer aus einem Hotel oder einer fremden Wohnung genügt, damit die Tiere im Pendler-Einfamilienhaus in Erzhausen, in der Fachwerk-Altstadt von Reinheim oder am Odenwald-Hang in Mühltal landen. Der Verlauf ist überall gleich: Erst werden ein paar Stiche in Reihe für Mückenstiche gehalten, dann kommt die erste Sprühdose aus dem Baumarkt — und dann die Ernüchterung, dass die Tiere bleiben. Schuld ist die Pyrethroid-Resistenz heutiger Bettwanzen-Stämme: Frei verkäufliche Mittel treffen sie kaum noch, jeder Sprühstoß treibt sie nur tiefer in Matratzennähte und Dielenfugen. Hier setzt ABH an. Als Nr. 1 im Rhein-Main-Gebiet gegen Bettwanzen sind wir nach dem Prinzip Heute Anruf, heute Anfahrt schnell vor Ort — von der Bergstraße bis ins Gersprenztal. Wir bestimmen den Befall vor Ort und behandeln in einem geplanten Termin, physikalisch mit Wärme auf 55–60 °C, die jede Resistenz umgeht, oder hybrid mit Profi-Mitteln ohne Pyrethroide — mit Foto-Protokoll und fester 14-Tage-Nachkontrolle.
