Pyrethroid-Resistenz: Warum Drogerie-Sprays im Kreis scheitern
Kein anderer Kreis im Rhein-Main-Gebiet liegt so flach und so dicht an gleich zwei Flüssen wie der Kreis Groß-Gerau: eingebettet zwischen Rhein und Main, mit dem weiten Hessischen Ried im Süden und der Mainspitze im Norden, und mittendrin der Frankfurter Flughafen als größter Arbeitgeber der Region. Genau diese Lage bestimmt, wie Bettwanzen hierherkommen. Wer am Flughafen arbeitet, beruflich viel reist oder über die Mainbahn und die Riedbahn täglich nach Frankfurt, Mainz und Wiesbaden pendelt, übernachtet zwangsläufig oft in Hotels — und ein einziger befallener Koffer genügt, damit die Tiere in den Reihenhäusern von Nauheim, den Geschosswohnungen von Raunheim oder den Rheinlagen von Stockstadt landen. Der Verlauf ähnelt sich überall: Erst werden ein paar Stiche in Reihe für Mückenstiche gehalten, dann landet die erste Sprühdose aus dem Baumarkt im Schlafzimmer — und kurz darauf folgt die Ernüchterung, dass die Tiere trotzdem bleiben. Schuld ist meist die Pyrethroid-Resistenz moderner Bettwanzen-Stämme: Frei verkäufliche Mittel treffen sie kaum noch, und jeder Sprühstoß treibt sie nur tiefer in Matratzennähte und Sockelleisten. Hier setzt ABH an. Als Nr. 1 im Rhein-Main-Gebiet gegen Bettwanzen sind wir nach dem Prinzip Heute Anruf, heute Anfahrt schnell im Ried — die kurzen Wege über A67, A60 und A3 machen es möglich. Wir bestimmen den Befall vor Ort und behandeln in einem geplanten Termin, physikalisch mit Wärme auf 55–60 °C, die jede Resistenz umgeht, oder hybrid mit Profi-Mitteln ohne Pyrethroide. Ob Flughafen-Wohnblock, Pendler-Reihenhaus oder dörfliche Rheinlage — überall gilt derselbe Standard mit Foto-Protokoll und fester 14-Tage-Nachkontrolle.
