Pyrethroid-Resistenz: Warum Drogerie-Sprays im Taunus scheitern
„Hier oben im Taunus, in unserer Lage, gibt es doch keine Bettwanzen" — kaum ein Irrtum hält sich im Hochtaunuskreis so hartnäckig. Die Vorstellung, dass die frische Höhenluft am Großen Feldberg, die dörfliche Ruhe im Weiltal oder eine gepflegte Wohnlage im Vortaunus vor Bettwanzen schützen, ist verständlich — und leider grundfalsch. Bettwanzen interessieren sich weder für Höhenmeter noch für den Kaufkraftindex einer Straße; sie reisen mit, und im Hochtaunuskreis reist man viel. Wer von Steinbach mit der S5 oder von Neu-Anspach, Wehrheim und Grävenwiesbach mit der Taunusbahn täglich nach Frankfurt und Bad Homburg pendelt, beruflich übernachtet oder aus dem Urlaub zurückkehrt, bringt die Tiere unbemerkt im Koffer mit — in die Hochhaus-Wohnung im Vortaunus genauso wie ins Fachwerkhaus im Hintertaunus. Der Verlauf ist überall gleich: Erst werden ein paar Stiche in Reihe für Mückenstiche gehalten, dann landet die erste Sprühdose aus dem Baumarkt im Schlafzimmer — und dann die Ernüchterung, dass die Tiere bleiben. Schuld ist die Pyrethroid-Resistenz heutiger Bettwanzen-Stämme: Frei verkäufliche Mittel treffen sie kaum noch, jeder Sprühstoß treibt sie nur tiefer in Matratzennähte und Dielenfugen. Genau hier setzt ABH an. Als Nr. 1 im Rhein-Main-Gebiet gegen Bettwanzen sind wir nach dem Prinzip Heute Anruf, heute Anfahrt schnell vor Ort — ob am Feldberg-Hang oder unten in der Pendlerstadt. Wir bestimmen den Befall vor Ort und behandeln in einem geplanten Termin, physikalisch mit Wärme auf 55–60 °C, die jede Resistenz umgeht, oder hybrid mit Profi-Mitteln ohne Pyrethroide — mit Foto-Protokoll und fester 14-Tage-Nachkontrolle, in jeder Lage des Kreises.
