Pyrethroid-Resistenz: Warum Drogerie-Sprays in Rheinhessen scheitern
Rheinhessen ist das größte Weinanbaugebiet Deutschlands — ein weites Hügelland zwischen Mainz, Worms und der Rheinfront, in dem sich über hundert Weindörfer aneinanderreihen und der Weinbau das ganze Leben prägt. Dieses arbeitende Weinland ist beständig in Bewegung: Zur Lese kommen Saison- und Erntekräfte in die Winzerbetriebe, das ganze Jahr über ziehen Weinfeste, Straußwirtschaften und Hoffeste Gäste aus der Region und von weiter her an, die in Pensionen, Ferienzimmern und Gästezimmern übernachten. Genau dieser ständige Wechsel von Menschen und Gepäck ist der Grund, warum Bettwanzen hier ein besonders leichtes Spiel haben. Die Tiere reisen im Koffer und in der Reisetasche mit, springen vom Gepäck ins Bett, von einem Quartier ins nächste — und ein einziger befallener Koffer aus einem Hotel oder einer Ferienwohnung genügt, damit sie im Winzerhof in Oppenheim, im Dorfkern von Gau-Bischofsheim oder im Pendler-Einfamilienhaus in Bodenheim landen. Der Verlauf ist überall gleich: Erst werden ein paar Stiche in Reihe für Mückenstiche gehalten, dann kommt die erste Sprühdose aus dem Baumarkt — und dann die Ernüchterung, dass die Tiere bleiben. Schuld ist die Pyrethroid-Resistenz heutiger Bettwanzen-Stämme: Frei verkäufliche Mittel treffen sie kaum noch, jeder Sprühstoß treibt sie nur tiefer in Matratzennähte und Dielenfugen. Hier setzt ABH an. Als Nr. 1 im Rhein-Main-Gebiet gegen Bettwanzen sind wir nach dem Prinzip Heute Anruf, heute Anfahrt schnell vor Ort — von der Rheinfront bis ins Selztal. Wir bestimmen den Befall vor Ort und behandeln in einem geplanten Termin, physikalisch mit Wärme auf 55–60 °C, die jede Resistenz umgeht, oder hybrid mit Profi-Mitteln ohne Pyrethroide — mit Foto-Protokoll und fester 14-Tage-Nachkontrolle.
