Pyrethroid-Resistenz: Warum Drogerie-Sprays auch hier scheitern
Das Rhein-Neckar-Umland ist ein Sonderfall: Hier stoßen gleich drei Bundesländer aneinander — die baden-württembergischen Städte an Bergstraße und Neckar rund um Mannheim und Heidelberg, der bayerische Untermain mit Alzenau und Kleinostheim und das benachbarte Hessen, von dem aus wir anfahren. Für Bettwanzen sind diese Landesgrenzen vollkommen bedeutungslos. Die Tiere reisen im Gepäck, ziehen mit gebrauchten Möbeln um und folgen den dichten Pendlerströmen, die jeden Morgen über die Landesgrenzen hinweg nach Mannheim, Heidelberg, Aschaffenburg und Frankfurt fließen — ein einziger befallener Koffer aus einem Hotel genügt, und schon sitzt das Problem im Fachwerkhaus in Ladenburg, in der Pendlersiedlung in Alzenau oder im Einfamilienhaus in Kleinostheim. Der Verlauf ist überall gleich: Erst werden ein paar Stiche in Reihe für Mückenstiche gehalten, dann kommt die erste Sprühdose aus dem Baumarkt — und dann die Ernüchterung, dass die Tiere bleiben. Schuld ist die Pyrethroid-Resistenz heutiger Bettwanzen-Stämme: Frei verkäufliche Mittel treffen sie kaum noch, jeder Sprühstoß treibt sie nur tiefer in Matratzennähte und Dielenfugen. Genau hier setzt ABH an. Wir denken unser Einzugsgebiet bewusst über die Grenze hinaus und sind im ganzen Rhein-Neckar- und Untermain-Raum nach kurzer Terminabsprache vor Ort — von der Bergstraße bis an den Main. Ein Anruf genügt: Wir bestimmen den Befall vor Ort und behandeln in einem geplanten Termin, physikalisch mit Wärme auf 55–60 °C, die jede Resistenz umgeht, oder hybrid mit Profi-Mitteln ohne Pyrethroide — mit Foto-Protokoll und fester 14-Tage-Nachkontrolle.
