Pyrethroid-Resistenz: Warum Drogerie-Sprays im Rheingau scheitern
Der Rheingau-Taunus-Kreis lebt wie kaum eine andere Region vom Gast: Die Weinorte am Rhein zwischen Walluf, Eltville, Oestrich-Winkel und Rüdesheim gehören zu den meistbesuchten Ausflugszielen Hessens, dazu kommen die traditionsreichen Taunus-Heilbäder Bad Schwalbach und Schlangenbad mit ihren Kurgästen und Klinikaufenthalten. Drosselgasse, Niederwalddenkmal, Weingüter, Sektkellereien, Thermalquellen — jedes Wochenende und jede Saison wechseln Zehntausende Übernachtungsgäste durch Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und Kurkliniken. Genau dieser ständige Gästewechsel ist der Grund, warum Bettwanzen hier ein besonders leichtes Spiel haben. Die Tiere reisen im Gepäck mit, springen vom Koffer ins Bett, vom Gästezimmer in die nächste Wohnung — und ein einziger befallener Koffer aus einem Hotel oder einer Ferienwohnung genügt, damit sie im Privathaushalt in der Altstadt von Rüdesheim, im Kurort Schlangenbad oder im Pendler-Einfamilienhaus in Niedernhausen landen. Der Verlauf ist überall gleich: Erst werden ein paar Stiche in Reihe für Mückenstiche gehalten, dann kommt die erste Sprühdose aus dem Baumarkt — und dann die Ernüchterung, dass die Tiere bleiben. Schuld ist die Pyrethroid-Resistenz heutiger Bettwanzen-Stämme: Frei verkäufliche Mittel treffen sie kaum noch, jeder Sprühstoß treibt sie nur tiefer in Matratzennähte und Dielenfugen. Hier setzt ABH an. Als Nr. 1 im Rhein-Main-Gebiet gegen Bettwanzen sind wir nach dem Prinzip Heute Anruf, heute Anfahrt schnell vor Ort — von den Weinorten am Rhein bis in die Taunus-Heilbäder. Wir bestimmen den Befall vor Ort und behandeln in einem geplanten Termin, physikalisch mit Wärme auf 55–60 °C, die jede Resistenz umgeht, oder hybrid mit Profi-Mitteln ohne Pyrethroide — mit Foto-Protokoll und fester 14-Tage-Nachkontrolle.
