Wachliegen mit brennenden Stichen — und die Sorge, im hinteren Odenwald sei niemand schnell erreichbar
Lautertaler Privatkunden — Bensheim- und Darmstadt-Pendler über die B47 Nibelungenstraße mit täglicher Fahrt aus dem Lauter-Tal hinunter an die Bergstraße, alteingesessene Familien in den über neun Dörfer verstreuten Ortslagen von Reichenbach bis Schannenbach, Eigenheimbesitzer und junge Familien in den Dorflagen Reichenbach, Elmshausen und Gadernheim sowie ältere Bewohner in den höher gelegenen Streulagen Knoden, Raidelbach und Staffel — rufen oft mit zwei Sorgen zugleich an. Die erste ist die durchwachte Nacht: stundenlang wach gelegen, weil frische Stiche an Armen und Beinen brennen, und mit jedem Wachliegen wächst die Gewissheit, dass es Bettwanzen sind. Die zweite ist die Streulage: „Wir wohnen im hinteren Odenwald — kommt da überhaupt jemand zeitnah raus?". Wir antworten knapp und faktisch: eine Nacht ohne neue Stiche, ein Morgen ohne Kratzen — und das in jedem der neun Lautertaler Dörfer, egal ob im Talgrund von Elmshausen oder oben in Schannenbach. Wir kommen über die B47 Nibelungenstraße verlässlich bis ins hinterste Dorf, mit Bensheim nur rund 8 Kilometer entfernt als naher Anfahrtspunkt. Per Foto-WhatsApp der Stich-Reihen und der Tiere mit Größenvergleich vorab klären wir den Verdacht schon am Telefon, dann fahren wir am gleichen Werktag an und behandeln das Schlafzimmer an einem Termin. So wird aus dem Wachliegen voller Sorge eine ruhige Nacht und die Sicherheit, dass im Odenwald sehr wohl jemand schnell da ist.
